Orte

Gastbeiträge und eigene Texte stellen die wichtigsten Orte der Biographie und poetischen Topographie Brinkmanns vor.

Den Anfang macht Norbert Wehr, Publizist und Herausgeber der Literaturzeitschrift Schreibheft, mit einer Spurensuche in der Ruhrmetropole Essen, wo Brinkmann von 1959 bis 1962 Buchhändlerlehrling war. Die genauere Erforschung dieser Phase im Leben Brinkmanns lohnt nicht zuletzt wegen der damals entstandenen Gedichte, die in Teilen 2010 in dem Band vorstellung meiner hände im Rowohlt-Verlag erschienen. → zum Beitrag

London war für Brinkmann der Inbegriff internationaler und weltoffener Kultur. Viele seiner Texte tragen Spuren seiner Besuche in der Stadt. Die bittere Ironie: in London sollte Brinkmann 1975 auch zu Tode kommen. Der Londoner Literaturwissenschaftler Andreas Kramer folgt den Spuren des Schriftstellers durch die Metropole. → zum Beitrag

1974 reiste Rolf Dieter Brinkmann reiste nach Texas und träumte dort vom Süden. Von Januar bis Mai unterrichtete er dank eines Stipendiums an der Universität in Austin, als ‚poet in residence‘. Dieser für den Autor immens wichtige Aufenthalt hallt in vielen Briefen oder Gedichten nach, so auch im Langpoem „Im Voyageurs Apt. 311 East 31st. Street, Austin“ aus Westwärts 1&2. Christof Siemes, Redakteur im Feuilleton der ZEIT, fuhr dem Dichter mehr als 30 Jahre später hinterher, kam dabei aber auf ganz andere Gedanken. → zum Beitrag

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