Jürgen Heiter

Vier Fragen zu Rolf Dieter Brinkmann

Jürgen Heiter

Jürgen Heiter // Foto: Privat

1. Wie bist Du auf Rolf Dieter Brinkmann aufmerksam geworden?
1969 las ich seinen Roman Keiner weiß mehr, warum, weiß ich nicht mehr. Vielleicht, weil ich in der Nähe der Engelbertstraße wohnte, die ja mit ihren Pissecken eine Hauptfigur im Buch ist. Vielleicht auch, weil ich ihn einmal mit seiner Frau in der Deutschen Bank am Rudolfplatz sah, – kurz nach der XSCREEN-Affäre, bei der ich sein furioses Rededuell mit dem Kulturdezernenten Hackenberg hörte – : Eine Bank-Mitarbeiterin kommt zum Ehepaar Brinkmann, nimmt das Sparbuch oder was auch immer, geht kurz zurück und Brinkmann sagt laut und gut gelaunt zu seiner Frau: „Hast Du gesehen, was die für Titten hat?“

2. Welcher seiner Texte hat Dir am besten gefallen?
Rom, Blicke

3. Was hättest Du Brinkmann gerne noch persönlich gesagt?
Sorgen Sie dafür, dass Ihr Nachlass in die richtigen Hände kommt!

4. Ergänze bitte folgenden Satz: Rolf Dieter Brinkmann …
… ist der Autor, dessen Unerbittlichkeit ich schätze.

Zur Person
Jürgen Heiter, Filmregisseur, lebt in Köln.
Aktueller Film: 10 pm Lincoln Boulevard. 86 Min., OmdU, Deutschland 2013. Regie: Jürgen Heiter; Buch: Jürgen Heiter und Raymond Pettibon; Künstlerische Mitarbeit: Cony Theis mit Raymond Pettibon, Udo Kier, Oliver Augst, Cony Theis, Andreas Walther. Eine Koproduktion von Heiter Filmproduktion mit WDR/3sat, gefördert von der Hessischen Filmförderung.

Mehr Informationen
www.juergen-heiter.de

 

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