Brinkmanns Orte: Austin

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1974 unterrichtete Rolf Dieter Brinkmann (1940-1975) an der University of Texas in Austin, als ‚visiting writer‘ und träumte dort vom Süden. Dieser für den Autor immens wichtige Aufenthalt hallt in vielen seiner Gedichte nach, z.B. im Langpoem „Im Voyageurs Apt. 311 East 31st Street, Austin“ aus Westwärts 1&2 (posthum 1975). Christof Siemes, Literaturwissenschaftler und Redakteur im Feuilleton der ZEIT, fuhr dem Dichter mehr als 30 Jahre später hinterher, kam dabei aber auf ganz andere Gedanken. Folgen wir ihm auf seinem „großen Ritt“, den er auch in Bildern festgehalten hat.

Brinkmanns Orte: London

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London war für Brinkmann der Inbegriff internationaler und weltoffener Kultur. Viele seiner Texte tragen Spuren seiner Besuche in der Stadt, die insbesondere zwischen 1966 und 1969 liegen. Die bittere Ironie: in London sollte Brinkmann 1975 auch zu Tode kommen. Bei jedem Aufenthalt spielten dieselben Stadtteile und Orte eine Rolle. Der Londoner Literaturwissenschaftler Andreas Kramer folgt den Spuren des Schriftstellers durch die Metropole, auch fotografisch. 

Brinkmanns Orte: Essen/Ruhr

Rolf Dieter Brinkmann in einem Laienspiel, Essen (um 1960)

Was nicht unbekannt ist, aber meist nur beiläufig erwähnt wird: Rolf-Dieter Brinkmann machte zwischen 1959 und 1962 in Essen eine Buchhändlerlehre. In der Reihe „Brinkmanns Orte“ begab sich Norbert Wehr, Publizist und Herausgeber der Literaturzeitschrift Schreibheft, auf Spurensuche in der Ruhrmetropole.