Das Plattencover als Reflexionsmedium

“[…] aus den kleinen Lautsprechern hier, in meinem kleinen Mittelzimmer der Wohnung, wo ich mich provisorisch eingerichtet habe […] kommt die Musik von Elton John, Goodbye Yellow Brick Road, Töne und Stimmungen, die mir viel offener und weiter erscheinen als die graue westdeutsche Gegenwart und Sprache, die nun wirklich so negativ und haßvoll aufgeladen ist […].”   (BH 7) Weiter

Brinkmanns Orte: Olevano

Neben Rom gibt noch einen zweiten zentralen Ort in der Zeit von Brinkmanns italienischem Aufenthalt 1972/73: Olevano Romano. Die Kleinstadt auf dem Monte Celeste bildet in vielerlei Hinsicht ein Gegenmodell zur lärmenden Metropole und steht zudem für die späte, aber nachhaltig wirkende Auseinandersetzung des Autors mit Denkbildern der deutschen Romantik in Kunst und Literatur. Ein Beitrag zur Reihe “Brinkmanns Orte” von Roberto Di Bella. Weiter

Ausschreibung: Brinkmann-Stipendium 2020

Logo der Stadt Köln

Zum 30. Mal vergibt die Stadt Köln ihr nach Rolf Dieter Brinkmann (1940-1975) benanntes Literatur-Förderstipendium für junge Autorinnen und Autoren (die in NRW leben und arbeiten). Bewerbungen waren bis zum 29. Februar 2020 möglich. Die seit diesem Jahr mit 12.000 € dotierte Auszeichnung (vorher 10.000 €) gehört zu den wichtigsten literarischen Nachwuchsförderungen in Deutschland. Weiter

Werkstattgespräch mit Dieter M. Gräf

Cover zum Buch Tussi-Recherche

Der in Berlin lebende Schriftsteller und Lyriker Dieter M. Gräf wohnte bis 2006 in Köln. Hier führte ich mit ihm im April 2002 ein umfangreiches Interview über seine Texte und Themen, in welchem wir immer wieder auch auf Rolf Dieter Brinkmann und sein Werk zu sprechen kommen. Im Folgenden gebe ich einige Auszüge aus unserem bislang auf Deutsch unveröffentlichten Gespräch. Weiter

Brinkmanns Orte: Vechta (2)

Im Rahmen der Reihe “Brinkmanns Orte” kehren wir nochmals zurück zu Brinkmanns hassgeliebten Heimatort Vechta (→ vgl. Teil 1). Der untenstehende Text ist ein Auszug aus dem kürzlich erschienenen Buch von Markus Fauser über Rolf Dieter Brinkmanns Fifties (Aisthesis Verlag, 2018). Der Leser begibt sich mit diesem Buch auf einen historischen Spaziergang durch das Südoldenburger Land in die Stadt Vechta der 50er Jahre, in der der 1940 geborene Schriftsteller seine Kindheit und Jugend verbringt. Weiter

Brinkmanns Orte: Vechta (1)

“In bescheidenen, aber geordneten Verhältnissen”. Mit Rolf Dieter Brinkmann nach Vechta. – Der Hamburger Schriftsteller und Journalist Daniel Dubbe begab sich 1990 für den NDR Hörfunk auf Spurensuche zu Brinkmanns Kindheit und Jugend in dessen Geburtsstadt Vechta. Es ist zugleich eine Zeitreise in die 1950er und 1960er Jahre. Hier kann man das spannende Feature nachhören. Ein Beitrag zur Reihe “Brinkmanns Orte” Weiter

Gespräch mit Henning John von Freyend

Von 1969 bis 1975 steht der Maler und Künstler Henning John von Freyend (*1941) in enger Verbindung mit Rolf Dieter Brinkmann, den er auch mehrfach porträtiert. Brinkmanns radikaler Subjektivismus ist nach seiner Aussage für die künstlerische Entwicklung Freyends von zentraler Bedeutung.  Ein umfangreicher Briefwechsel zwischen Brinkmann und Freyend blieb bislang unveröffentlicht.  Das folgende Interview führte Gunter Geduldig mit dem Künstler. Weiter

Brinkmanns Orte: Austin

1974 unterrichtete Rolf Dieter Brinkmann (1940-1975) an der University of Texas in Austin, als ‚visiting writer‘ und träumte dort vom Süden. Dieser für den Autor immens wichtige Aufenthalt hallt in vielen seiner Gedichte nach, z.B. im Langpoem „Im Voyageurs Apt. 311 East 31st Street, Austin“ aus Westwärts 1&2 (posthum 1975). Christof Siemes, Literaturwissenschaftler und Redakteur im Feuilleton der ZEIT, fuhr dem Dichter mehr als 30 Jahre später hinterher, kam dabei aber auf ganz andere Gedanken. Folgen wir ihm auf seinem “großen Ritt”, den er auch in Bildern festgehalten hat.  Ein Beitrag zur Reihe “Brinkmanns Orte“. Weiter