John von Freyend: Retrospektive (2021)

Die Berliner Galerie gallery good (Katharina Röhler und Steffi Gritz-Sowa) zeigt in einer umfangreichen Retrospektive (27. Mai bis 3. Juli 2021) Werke des Künstlers Henning John von Freyend (*1941). Die über 30 ausgestellten Werke werden die gesamte Bandbreite seiner Malerei umfassen und den Künstler sowie den Wandel seiner Kunst widerspiegeln. Weiter

Eckhard Rhode: Der dämonische Zug…

Ausgehend von einem „Gedicht in Prosa“ des symbolistischen Dichters  Stéphane Mallarmé (1842-1898) beschreibt Eckhard Rhode eindringlich die oft auch dämonischen Sprachwirkungen, die einem Schriftsteller begegnen können, der (mit Begriffen Jacques Lacans gesprochen) in seinem Schreiben das unsichere Feld zwischen dem Sagbarem und Unsagbarem, dem Symbolischen und Realen erforscht. Weiter

Brinkmanns Illusion erleuchteter Augenblicke

Das Streben nach positiver und intensiver Gegenwartserfahrung wird in Brinkmanns spätem Schreiben verstärkt als Bewegung im Raum verbildlicht. Hierbei werden u.a. Türen zum Ausdruck jenes ‚anderen‘ Zustandes, zu dem der Autor in seiner letzten Werkphase durchzustoßen sucht. ■ Ein Beitrag von Roberto Di Bella Weiter

Michael Töteberg: Brinkmanns frühe Verlagssuche

Als Rolf Dieter Brinkmann 1965 dank Dieter Wellershoff seine erste verlegerische Heimat bei Kiepenheuer & Witsch findet, hat er bereits seit Ende der fünfziger Jahre seine Fühler zu anderen Verlagen ausgestreckt, so u.a. Suhrkamp und Rowohlt – damals ohne Erfolg. Bislang unbekannte Archivdokumente bieten die Möglichkeit, Brinkmanns erste Schritte im etablierten Literaturbetrieb nachzuvollziehen.  Weiter