Henning John von Freyend: ein Film (2026)

Der gebürtig aus Hamburg stammende Maler Henning John von Freyend (1941-2025) zieht nach dem Abschluss einer künstlerischen Ausbildung in der Schweiz 1969 nach Köln. Dort wird er im gleichen Jahr Mitbegründer des zwar kurzlebigen, aber hochproduktiven Kollektivs „EXIT Bildermacher“. In Köln lernt er auch Rolf Dieter Brinkmann (1940-1975) kennen. Seit Längerem bereits arbeiten Ulrike Pfeiffer und Philipp von Lucke an einer filmischen Dokumentation über Freyend, sein Werk und den intensiven (auch brieflichen) Austausch mit dem Dichterfreund. Um das Projekt abschließen zu können, benötigen sie jedoch finanzielle Unterstützung. Im Folgenden alle Informationen zur Crowdfunding-Aktion, Hintergründe zum Projekt sowie erste Filmausschnitte. Weiter

Faire sonner Brinkmann en français ■ So klingt Brinkmann auf Französisch

Six poèmes de Rolf Dieter Brinkmann: traduits de l’allemand par Benoît Gréan et Roberto Di Bella, publiés en version bilingue dans la révue Po&sie et enregistrés de manière professionnelle pour YouTube par un lecteur inconnu en France. Dans cet article de blog, vous trouverez également un aperçu des autres traductions de l’auteur existant en français ainsi que des références critiques. ■  Sechs Gedichte von Rolf Dieter Brinkmann: aus dem Deutschen ins Französische übersetzt von Benoît Gréan und Roberto Di Bella, zweisprachig in der Lyrikzeitschrift Po&sie veröffentlicht und für YouTube von einem unbekannten Leser in Frankreich professionell eingelesen. Dazu eine Übersicht mit weiteren Übersetzungen des Autors ins Französische und literaturkritischen Texten.  Weiter

Nachruf auf Henning John von Freyend

Der gebürtige Hamburger Henning JOHN VON FREYEND kommt 1969 nach einer künstlerischen Ausbildung in der Schweiz nach Köln. Dort ist er Mitbegründer des kurzlebigen, aber hochproduktiven Kunstkollektivs EXIT und seit jenem Jahr mit Rolf Dieter Brinkmann befreundet. Für die nächsten Jahre wird der Maler für den Dichter zeitweilig zum wichtigsten Gesprächspartner. Beide verbindet in einer Zeit der beiderseitigen Neuorientierung auch die Auseinandersetzung mit dem, was ‚Wirklichkeit‘ ist oder sein könnte. Dies kommt am stärksten in Brinkmanns bislang weitgehend unveröffentlichten Briefe an Henning John von Freyend zum Ausdruck. Am 6. November 2025 ist er nach kurzer, schwerer Krankheit im Alter von 84 Jahren verstorben. ■ Ein Nachruf von Roberto DI BELLA. Weiter

Die „Lange Nacht“ zu Rolf Dieter Brinkmann (DLF)

»Mit Zweifel an allem, und Wut auf fast alles«. Unter diesem Titel sendete der Deutschlandfunk (DLF) am 19. April 2025 eine fast dreistündige Radiosendung im beliebten Format der „Langen Nacht“. Den konkreten Anlass hierzu bot der 50. Todestag von Rolf Dieter Brinkmann am 23. April 2025 sowie zwei Neuerscheinungen im Rowohlt Verlag. Hier weitere Infos und die Sendung zum Nachhören. Sie enthält das zweistündige Feature von Gisa Funck und den Mitschnitt einer Veranstaltung im Literaturhaus Köln (9. April), an der neben Alexan­dra Vasa und Linda Pfeiffer auch ich selbst teilnehmen durfte. Weiter

Ein Fenster für Brinkmann

Mit ihren Schwerpunkten auf Geisteswissenschaften und zeitgenössischer Literatur gehört die Kölner Buchhandlung Bittner zu den renommiertesten Deutschlands und wurde seit 2014 bereits viermal mit dem Deutschen Buchhandelspreis ausgezeichnet. Zum Markenzeichen der Buchhandlung in der Albertusstraße (Nähe Neumarkt) gehören auch besonders gestaltete Schaufenster zu aktuellen Anlässen. Weiter

Ralf-Rainer Rygulla: Informationen und Materialien

Dieser Blogbeitrag informiert über Ralf-Rainer Rygulla: Schriftsteller, Übersetzer aus dem Englischen, Lyriker, Musiker sowie (Co-)Herausgeber literarischer Anthologien wie „Fuck You! Untergrund Gedichte“ (1968), „ACID. Neue amerikanische Szene“ (1969, gemeinsam mit Rolf Dieter Brinkmann) oder „Der Osten leuchtet“ (2022, gemeinsam mit Marco Sagurna). Neben Informationen zur Vita und einer Übersicht der bisherigen Beiträge von und über Ralf-Rainer Rygulla auf diesem Blog enthält der Beitrag insbesondere eine ausführliche Bibliografie seiner Veröffentlichungen seit 1967. Weiter

Bild­lich­keit in ACID: Ein Tele­fonat mit Ralf-Rainer Rygulla

Die „Einübung einer neuen Sensibilität“ (Brinkmann) wurde in der deutschsprachigen Literatur wesentlich durch die von Rolf Dieter Brinkmann (1940-1975) und Ralf-Rainer Rygulla (*1943) initiierten Übersetzungen und Editionen von Texten der amerikanischen Pop- und Underground-Szene befördert. Dies gilt zuvorderst für ihre umfangreiche und viel beachtete Übersetzungsanthologie ACID. Neue amerikanische Szene (März Verlag 1969). Trotz ihrer unbestrittenen literatur- und kulturhistorischen Bedeutung liegen jedoch die konkreten Produktions-, Vermittlungs- und Wirkungsumstände von ACID nach wie vor im Dunkeln. Weiter

Jens Hagen – Ausstellung zu Leben und Werk

Am 12. März 2024 wäre der Kölner Fotograf, Journalist, Hörspielautor, Schriftsteller, Dichter, bildender Künstler und politische Aktivist Jens Hagen 80 Jahre alt geworden; am 11. Juni war sein 20. Todestag. Zur Erinnerung an ihn und sein vielfältiges Werk zeigte die Kölner Galerie formformsuche vom 22. August bis zum 1. September eine Ausstellung mit Beispielen insbesondere aus seinem fotografischen und literarischen Schaffens. Konzipiert und kuratiert wurde sie von der Kölner Künstlerin Dorothee Joachim, die sich seit dem Tod ihres ehemaligen Lebensgefährten für die Erinnerung an ihn und sein Werk einsetzt. Der folgende Beitrag enthält neben allen Angaben zur Ausstellung auch weiterführende Informationen zum Autor. Weiter

Die rausch­haf­ten Jahre der Kölner Subkul­tur 1980–1995

Heute strömen Kulturschaffende scharenweise nach Berlin, doch in den 80er- und frühen 90er-Jahren lag das unbestrittene Zentrum der bundesdeutschen Kunst- und Kulturszene ganz woanders: in Köln. Hiervon handelt „Wir waren hochgemute Nichtskönner“. Die rauschhaften Jahre der Kölner Subkultur 1980–1995 (Kiepenheuer & Witsch 2023). Verfasst haben es die Literaturkritikerin Gisa Funck und der Literatur- und Medienwissenschaftler Gregor Schwering gemeinsam. Ihr Buch ist vieles in einem: Zeitzeugen*innen-Projekt, popkulturelle Studie, Porträt einer Stadt, literarische Collage. Hierzu das folgende ausführliche Podcast-Interview. Weiter