Henning John von Freyend: ein Film (2026)

Der gebürtig aus Hamburg stammende Maler Henning John von Freyend (1941-2025) zieht nach dem Abschluss einer künstlerischen Ausbildung in der Schweiz 1969 nach Köln. Dort wird er im gleichen Jahr Mitbegründer des zwar kurzlebigen, aber hochproduktiven Kollektivs „EXIT Bildermacher“. In Köln lernt er auch Rolf Dieter Brinkmann (1940-1975) kennen. Seit Längerem bereits arbeiten Ulrike Pfeiffer und Philipp von Lucke an einer filmischen Dokumentation über Freyend, sein Werk und den intensiven (auch brieflichen) Austausch mit dem Dichterfreund. Um das Projekt abschließen zu können, benötigen sie jedoch finanzielle Unterstützung. Im Folgenden alle Informationen zur Crowdfunding-Aktion, Hintergründe zum Projekt sowie erste Filmausschnitte. Weiter

Brinkmanns Orte: Cambridge

Im Sommer 1974 erhält Brinkmann die Einladung, im April des nächsten Jahres beim 1. International Cambridge Poetry Festival zu lesen. Auf zwei Veranstaltungen, am 19. und 20. April, stellt er dort Gedichte aus seinem soeben fertig gestellten Lyrikband Westwärts 1&2 vor. Es werden seine letzten öffentlichen Auftritte sein. Frank Schäfer führt uns in seinem aktuellen Buch „BRINKMANN. Ein Zettelkasten“ zurück zu diesem besonderen Moment. Ein Beitrag in der Reihe „Brinkmanns Orte“. Weiter

Rolf Dieter Brinkmann 85 (Teil 4)

Eine digitale Anthologie mit Stimmen und Spuren zum 85. Geburtstag von Rolf Dieter Brinkmann. ■ TEIL 4 mit Texten, Bildern und Tönen von Jürgen Völkert-Marten, Ralf-Rainer Rygulla, Uwe Husslein, Thomas Hornemann, Adrian Kasnitz, Henning John von Freyend, Markus Fauser, Michael Töteberg, Sebastian Polmans, Hartmut Schnell und Uwe Kolbe. (Erstveröffentlichung 2020 zum 80. Geburtstag) Weiter

Rolf Dieter Brinkmann 85 (Teil 3)

Brinkmann, Wellershoff und Matthaei

Eine digitale Anthologie mit Stimmen und Spuren zum 85. Geburtstag von Rolf Dieter Brinkmann. ■ TEIL 3 mit Texten, Bildern und Tönen von Brigitte Friedrich, Bert Brune, Lars Banhold aka Weylthaar, Eckhard Rhode, Karl-Eckhard Carius, Dieter M. Gräf, Lütfiye Güzel, Jürgen Ploog, Jochen Arlt und Renate Matthaei. (Erstveröffentlichung 2020 zum 80. Geburtstag) Weiter

Rolf Dieter Brinkmann 85 (Teil 2)

Eine digitale Anthologie mit Stimmen und Spuren zum 85. Geburtstag von Rolf Dieter Brinkmann. ■ TEIL 2 mit Texten, Bildern und Tönen von Stan Lafleur, Friederike Mayröcker, Jo Teh & Fé Kolb, Linda Pfeiffer, Michael Krüger, Amir Shaheen, Norbert Hummelt, Michael Braun, David Krause und Ulrike Pfeiffer. (Erstveröffentlichung 2020 zum 80. Geburtstag) Weiter

Rolf Dieter Brinkmann 85 (Teil 1)

Hand am Zugfenster

Eine digitale Anthologie mit Stimmen und Spuren zum 85. Geburtstag von Rolf Dieter Brinkmann. ■ TEIL 1 mit Texten, Bildern und Tönen von Jan Volker Röhnert, Daniel Dubbe, Enno Stahl, Dorothee Joachim/Jens Hagen, Axel Kutsch, Crauss, Bertram Rutz, Gunter Geduldig, Udo Seinsoth/Norbert Schwontkowski, Theo Breuer und Lars Banhold. (Erstveröffentlichung 2020 zum 80. Geburtstag) Weiter

Ralf-Rainer Rygulla: Gespräch über Lyrik

Der Schriftsteller und Herausgeber Ralf-Rainer Rygulla (Foto: privat)

Buchhändler, Übersetzer, Lektor und Herausgeber, DJ, Clubbesitzer, Musiker und Songtexter: Im Laufe seines Lebens hat Ralf-Rainer Rygulla viele Berufe und Tätigkeiten ausgeübt. Eines bleibt jedoch über die Jahrzehnte konstant: seine Begeisterung für Lyrik. Dazu und anderen Dingen mehr äußert er sich im Interview mit Roberto Di Bella, welches hier anlässlich seines 81. Geburtstags am 6. November 2024 veröffentlicht wird. Weiter

„Augen, Blicke“. Unterwegs mit Klaus Maeck in Italien

„Wie arm wäre die Welt ohne die freien Radikalen, ohne die Provokateure, die alles in Frage stellen und versuchen, so viele Konventionen wie möglich zu brechen.“ – Klaus Maeck ist Filmproduzent, Musikverleger und Gründungsfigur der deutschen Punkbewegung. 1979 eröffnet er mit weiteren Gesellschaftern Hamburgs ersten Punk-Plattenladen, »Rip Off«, der bis 1983 besteht und den neuen Sound zuletzt in alle Welt verschickt. Einige seiner Filmprojekte wie „Decoder“ (1984) oder „B-Movie: Lust & Sound in West-Berlin“ (2015) genießen Kultstatus. Seit den 70er Jahren schreibt Klaus Maeck aber auch journalistische und literarische Beiträge für Fanzines, Zeitungen und Magazine (u.a. Twen, Sounds, Anders Reisen, Junge Welt, Hamburger Rundschau). Nun liegt sein erstes ‚MaeckBook‘ vor, mit einer sehr persönlichen Auswahl an Texten und Bildern.  Weiter

Die rausch­haf­ten Jahre der Kölner Subkul­tur 1980–1995

Heute strömen Kulturschaffende scharenweise nach Berlin, doch in den 80er- und frühen 90er-Jahren lag das unbestrittene Zentrum der bundesdeutschen Kunst- und Kulturszene ganz woanders: in Köln. Hiervon handelt „Wir waren hochgemute Nichtskönner“. Die rauschhaften Jahre der Kölner Subkultur 1980–1995 (Kiepenheuer & Witsch 2023). Verfasst haben es die Literaturkritikerin Gisa Funck und der Literatur- und Medienwissenschaftler Gregor Schwering gemeinsam. Ihr Buch ist vieles in einem: Zeitzeugen*innen-Projekt, popkulturelle Studie, Porträt einer Stadt, literarische Collage. Hierzu das folgende ausführliche Podcast-Interview. Weiter

Anja Schwanhäußer: Stilrevolte Underground

Ende der 1960er Jahre entstanden auch in Deutschland fast überall Undergroundzeitschriften. Sie waren dabei Teil einer breiten, kulturrevolutionär verstandenen Strömung – eines „großen gesellschaftlichen Happenings“ (Rolf Lindner), das seinen Ausgang in den USA nahm und gleichermaßen die Bereiche Film, Literatur, Theater und Musik umfasste. Dies ist das Thema von Anja Schwanhäußers Monografie „Stilrevolte Underground. Die Alternativkultur als Agent der Postmoderne“ (Spector Books 2023). Weiter