Ralf-Rainer Rygulla: Informationen und Materialien

Dieser Blogbeitrag informiert über Ralf-Rainer Rygulla: Schriftsteller, Übersetzer aus dem Englischen, Lyriker, Musiker sowie Herausgeber literarischer Anthologien wie „Fuck You! Untergrund Gedichte“ (1968), „ACID. Neue amerikanische Szene“ (1969, mit Rolf Dieter Brinkmann) oder „Der Osten leuchtet“ (2022, mit Marco Sagurna). Der Beitrag enthält Informationen zur Vita, verlinkt die bisherigen Beiträge von und über RRR auf diesem Blog und enthält eine Auswahlbibiografie seiner Veröffentlichungen seit 1967. ● Veröffentlicht: 5. November 2024, aktualisiert: 26.03.2026 Weiter

Ralf-Rainer Rygulla: Gespräch über Lyrik

Der Schriftsteller und Herausgeber Ralf-Rainer Rygulla (Foto: privat)

Buchhändler, Übersetzer, Lektor und Herausgeber, DJ, Clubbesitzer, Musiker und Songtexter: Im Laufe seines Lebens hat Ralf-Rainer Rygulla viele Berufe und Tätigkeiten ausgeübt. Eines bleibt jedoch über die Jahrzehnte konstant: seine Begeisterung für Lyrik. Dazu und anderen Dingen mehr äußert er sich im Interview mit Roberto Di Bella, welches hier anlässlich seines 81. Geburtstags am 6. November 2024 veröffentlicht wird. ● Veröffentlicht: 5. November 2024, aktualisiert: 04.11.2025 Weiter

Bild­lich­keit in ACID: Ein Tele­fonat mit Ralf-Rainer Rygulla

Die „Einübung einer neuen Sensibilität“ (Brinkmann) wurde in der deutschsprachigen Literatur wesentlich durch die von Rolf Dieter Brinkmann (1940-1975) und Ralf-Rainer Rygulla (*1943) initiierten Übersetzungen und Editionen von Texten der amerikanischen Pop- und Underground-Szene befördert. Dies gilt zuvorderst für ihre umfangreiche und viel beachtete Übersetzungsanthologie ACID. Neue amerikanische Szene (März Verlag 1969). Trotz ihrer unbestrittenen literatur- und kulturhistorischen Bedeutung liegen jedoch die konkreten Produktions-, Vermittlungs- und Wirkungsumstände von ACID nach wie vor im Dunkeln. ● Veröffentlicht: 25. Oktober 2024, aktualisiert: 17.01.2026 Weiter

Jens Hagen – Ausstellung zu Leben und Werk

Am 12. März 2024 wäre der Kölner Fotograf, Journalist, Hörspielautor, Schriftsteller, Dichter, bildender Künstler und politische Aktivist Jens Hagen 80 Jahre alt geworden; am 11. Juni war sein 20. Todestag. Zur Erinnerung an ihn und sein vielfältiges Werk zeigte die Kölner Galerie formformsuche vom 22. August bis zum 1. September eine Ausstellung mit Beispielen insbesondere aus seinem fotografischen und literarischen Schaffens. Konzipiert und kuratiert wurde sie von der Kölner Künstlerin Dorothee Joachim, die sich seit dem Tod ihres ehemaligen Lebensgefährten für die Erinnerung an ihn und sein Werk einsetzt. Der folgende Beitrag enthält neben allen Angaben zur Ausstellung auch weiterführende Informationen zum Autor. ● Veröffentlicht: 13. August 2024, aktualisiert: 30.08.2025 Weiter

„Augen, Blicke“. Unterwegs mit Klaus Maeck in Italien

„Wie arm wäre die Welt ohne die freien Radikalen, ohne die Provokateure, die alles in Frage stellen und versuchen, so viele Konventionen wie möglich zu brechen.“ – Klaus Maeck ist Filmproduzent, Musikverleger und Gründungsfigur der deutschen Punkbewegung. 1979 eröffnet er mit weiteren Gesellschaftern Hamburgs ersten Punk-Plattenladen, »Rip Off«, der bis 1983 besteht und den neuen Sound zuletzt in alle Welt verschickt. Einige seiner Filmprojekte wie „Decoder“ (1984) oder „B-Movie: Lust & Sound in West-Berlin“ (2015) genießen Kultstatus. Seit den 70er Jahren schreibt Klaus Maeck aber auch journalistische und literarische Beiträge für Fanzines, Zeitungen und Magazine (u.a. Twen, Sounds, Anders Reisen, Junge Welt, Hamburger Rundschau). Nun liegt sein erstes ‚MaeckBook‘ vor, mit einer sehr persönlichen Auswahl an Texten und Bildern.  ● Veröffentlicht: 20. Juni 2024, aktualisiert: 19.02.2025 Weiter

Die rausch­haf­ten Jahre der Kölner Subkul­tur 1980–1995

Heute strömen Kulturschaffende scharenweise nach Berlin, doch in den 80er- und frühen 90er-Jahren lag das unbestrittene Zentrum der bundesdeutschen Kunst- und Kulturszene ganz woanders: in Köln. Hiervon handelt „Wir waren hochgemute Nichtskönner“. Die rauschhaften Jahre der Kölner Subkultur 1980–1995 (Kiepenheuer & Witsch 2023). Verfasst haben es die Literaturkritikerin Gisa Funck und der Literatur- und Medienwissenschaftler Gregor Schwering gemeinsam. Ihr Buch ist vieles in einem: Zeitzeugen*innen-Projekt, popkulturelle Studie, Porträt einer Stadt, literarische Collage. Hierzu das folgende ausführliche Podcast-Interview. ● Veröffentlicht: 26. Mai 2024, aktualisiert: 24.02.2025 Weiter

Anja Schwanhäußer: Stilrevolte Underground

Ende der 1960er Jahre entstanden auch in Deutschland fast überall Undergroundzeitschriften. Sie waren dabei Teil einer breiten, kulturrevolutionär verstandenen Strömung – eines „großen gesellschaftlichen Happenings“ (Rolf Lindner), das seinen Ausgang in den USA nahm und gleichermaßen die Bereiche Film, Literatur, Theater und Musik umfasste. Dies ist das Thema von Anja Schwanhäußers Monografie „Stilrevolte Underground. Die Alternativkultur als Agent der Postmoderne“ (Spector Books 2023). ● Veröffentlicht: 12. Mai 2024, aktualisiert: 30.07.2025 Weiter

David Jacob Kramer: Weed and the UPS 1965-1973

Das Underground Press Syndicate (UPS), ab 1973 umbenannt in Alternative Press Syndicate (APS), war ein Netzwerk gegenkultureller Zeitungen und Zeitschriften in den USA, Kanada und Westeuropa, das von 1966 bis in die späten 1970er aktiv war. Was als lockerer Zusammenschluss von fünf Zeitungen zum gegenseitigen Austausch von Artikeln und Bildmaterial begann, zählte innerhalb weniger Jahre über 500 Publikationen und Millionen von Leser*innen weltweit, auch in Deutschland. ● Veröffentlicht: 28. April 2024, aktualisiert: 30.04.2025 Weiter