Ausschreibung Brinkmann-Stipendium der Stadt Köln (2026)

Seit 1985 vergibt die Stadt Köln das Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendium zur Förderung der zeitgenössischen Literatur. Im vergangenen Jahr jährte sich der Todestag des Namensgebers zum 50. Mal. In diesem Jahr wird das Stipendium erneut ausgeschrieben. Junge Autor*innen (max. 35 Jahre) können sich bis zum 1. März 2026 bewerben. Die aktuell mit 12.000 Euro dotierte Auszeichnung gehört zu den wichtigsten literarischen Nachwuchsförderungen in Deutschland. Auf „Brinkmann wildgefleckt“ verlinke ich alle Infos zum Bewerbungsverfahren und verweise auf Statements, Gastbeiträge und Interviews früherer Preisträger*innen auf diesem Blog. Weiter

Norbert Hummelt: Einer jener Klassiker

Norbert Hummelt: "Keiner jener schlampigen" (1993)

Rolf Dieter Brinkmann im Porträt durch den Lyriker und Literaturübersetzer NORBERT HUMMELT. An Brinkmann kam man nicht vorbei. Nur kam ich öfters an seinem Haus vorüber, als er noch nicht viel länger als zehn Jahre tot war. Ich wohnte damals in Köln am Zülpicher Platz, einer der lautesten und urbansten Ecken Kölns. Wo sich Zülpicher und Roonstraße kreuzen, läuft eine stillere Straße diagonal auf den Platz zu: die Engelbertstraße. Eine jener grauen Straßen, „die niemand liebt und atemlos / macht, beim Hindurchgehen.“ Weiter