Michael Töteberg: Brinkmann liest Tieck in Austin

In Rom, genauer: in Olevano Romano, entdeckt Rolf Dieter Brinkmann 1972/73 das Werk von Ludwig Tieck (1773-1853) für sich, einem der wichtigsten und produktivsten Schriftsteller der deutschen Romantik. Ein Jahr später, im Jahr 1974, als Brinkmann sich als „Writer in Residence“ an der Universität Austin/Texas aufhält, intensiviert er diese Lektüre. In seinem Gastbeitrag thematisiert Michael Töteberg diese fortgeführte Rezeption und greift hierfür auf bislang unbekannte Briefe und Dokumente aus dem Nachlass des Autors zurück. Weiter

Ralf-Rainer Rygulla zu “Keiner weiß mehr”

Vorbemerkung (Roberto Di Bella) ■ Ende der 1960er Jahre arbeitet Rolf Dieter Brinkmann an seinem ersten und einzigen Roman „Keiner weiß mehr“. Hieran nimmt sein langjähriger Freund und literarischer Mitstreiter Ralf-Rainer Rygulla (*1943) nicht nur in gemeinsamen Gesprächen und Briefen Anteil. Für die soeben erschienene englische Übersetzung des damaligen Skandalbuches erinnert sich Rygulla an die komplexe Entstehungsgeschichte des Bestsellers. Die deutsche Originalfassung seines Vorwortes ist nun exklusiv auf diesem Blog zu lesen. Weiter

RDB zum Achtzigsten (Teil 3)

Brinkmann, Wellershoff und Matthaei

Eine digitale Rezipienten-Anthologie zum 80. Geburtstag von Rolf Dieter Brinkmann. ■ TEIL 3 mit Texten, Bildern und Tönen von Brigitte Friedrich, Bert Brune, Lars Weylthaar, Eckhard Rhode, Karl-Eckhard Carius, Dieter M. Gräf, Lütfiye Güzel, Jürgen Ploog, Jochen Arlt und Renate Matthaei. Weiter

Brinkmanns Orte: Olevano

Neben Rom gibt noch einen zweiten zentralen Ort in der Zeit von Brinkmanns italienischem Aufenthalt 1972/73: Olevano Romano. Die Kleinstadt auf dem Monte Celeste bildet in vielerlei Hinsicht ein Gegenmodell zur lärmenden Metropole und steht zudem für die späte, aber nachhaltig wirkende Auseinandersetzung des Autors mit Denkbildern der deutschen Romantik in Kunst und Literatur. Ein Beitrag zur Reihe “Brinkmanns Orte” von Roberto Di Bella. Weiter