Ausschreibung: Brinkmann-Stipendium 2017

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Zum 27. Mal vergibt die Stadt Köln ihr nach Rolf Dieter Brinkmann benanntes Literatur-Förderstipendium für junge Autorinnen und Autoren (die in NRW leben und arbeiten). Bewerbungen sind bis zum 30. April 2017 möglich. Die mit 10.000 € dotierte Auszeichnung gehört zu den wichtigsten literarischen Nachwuchsförderungen in Deutschland.

Werkstattgespräch mit Norbert Hummelt

Norbert Hummelt // Foto: Kerstin Nieke

Der in Berlin lebende Lyriker und Literaturübersetzer Norbert Hummelt (*1962) wohnte bis 2005 in Köln. Hier führte ich mit ihm ein ausführliches Interview über seine Texte und Themen, in welchem wir immer wieder auch auf Rolf Dieter Brinkmann und sein Werk zu sprechen kommen. Im folgenden Beitrag lesen Sie einige Auszüge aus unserem Gespräch.

Norbert Hummelt: Einer jener Klassiker

Norbert Hummelt: "Keiner jener schlampigen" (1993)

Rolf Dieter Brinkmann im Porträt durch den Lyriker und Literaturübersetzer Norbert Hummelt (*1962). „An Brinkmann kam man nicht vorbei. Nur kam ich öfters an seinem Haus vorüber, als er noch nicht viel länger als zehn Jahre tot war. Ich wohnte damals in Köln am Zülpicher Platz, einer der lautesten und urbansten Ecken Kölns. Wo sich Zülpicher und Roonstraße kreuzen, läuft eine stillere Straße diagonal auf den Platz zu: die Engelbertstraße. Eine jener grauen Straßen, ‚die niemand liebt und atemlos / macht, beim Hindurchgehen‘“.

Brinkmann-Stipendium 2015

Das Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendium ist ein seit 1990 jährlich von der Stadt Köln ausgelobter Literaturpreis zur Förderung des literarischen Nachwuchses in NRW. Im Jahr des 75. Geburtstags des Namensgebers geht die Auszeichnung an Sebastian Polmans (*1982). Die offizielle Verleihung am 23. September im Literaturhaus Köln gab die Gelegenheit, den Autor näher kennen zu lernen.

Interview mit Eckhard Rhode (Teil 2)

Plakat zum Film Brinkmanns Zorn (2006)

Nicht nur stumme Lippenbewegungen. Interview mit  Eckhard Rhode   // Teil 2 des Gesprächs mit dem Lyriker und Schauspieler Eckhard Rhode (Brinkmanns Zorn) über Brinkmanns Angriffe auf die Sprache und die Bedeutung der experimentellen Notizentechnik für dessen Poetik. Das Interview führten Gunter Geduldig, Stella Schüssler und Ursula Schüssler (→ zu Teil 1).

12.01.2015 / Literaturklub Köln

Literaturklub Köln, 12. Januar 2015

Trafo-Station des literarischen Underground und nervöser Flaneur im Labyrinth der Großstädte, stiller Poet und lautstarker Randalierer: über Rolf Dieter Brinkmann kursieren viele Legenden. Oft verschwinden die Texte dahinter. Im Gespräch mit Adrian Kasnitz, Lyriker und Verleger (parasitenpresse), stellte ich meine Studie zum Thema vor. Aus Anlass des 75. Geburtstags, den Brinkmann 2015 gefeiert hätte, ging es auch um die Spuren, die er in der deutschsprachigen Literatur der Gegenwart hinterlassen hat.

Werkstattgespräch mit Dieter M. Gräf

Cover zum Buch Tussi-Recherche

Der in Berlin lebende Schriftsteller und Lyriker Dieter M. Gräf wohnte bis 2006 in Köln. Hier führte ich mit ihm im April 2002 ein umfangreiches Interview über seine Texte und Themen, in welchem wir immer wieder auch auf Rolf Dieter Brinkmann und sein Werk zu sprechen kommen. Im Folgenden gebe ich einige Auszüge aus unserem bislang auf Deutsch unveröffentlichten Gespräch.

3. Juni 2014 / LiK – Archiv

Logo des LiK - Archiv Literatur in Köln

Am 3. Juni war ich zu Gast in der Kölner Zentralbibliothek. Die dort angesiedelte Sammlung LiK (Literatur in Köln) ist Dokumentations- und Informationsstelle für das literarische Leben in Köln. Das Archiv umfasst die gesamte Primärliteratur, eine Presseausschnittssammlung und andere Quellen von und über Kölner literarische Autorinnen und Autoren. Heinrich Böll ist hierbei eine eigenständige Sammlung gewidmet. Mit der Literaturwissenschaftlerin Dr. Gabriele Ewenz, Leiterin beider Archive, sprach ich über meine  Studie zu Rolf Dieter Brinkmann.