Brinkmann: Grüße zum Achtzigsten (Übersicht)

Am 16. April 2020 wäre er 80 Jahre alt geworden: der Kölner Lyriker, Schriftsteller, Herausgeber und Übersetzer Rolf Dieter Brinkmann (1940-1975). Am 23. April jährte sich zudem sein Todestag. Aus diesem doppelten Anlass habe ich Autor*innen und Künstler*innen bzw. Zeitzeugen und Personen aus seinem Freundeskreis eingeladen, mir eine kurze Botschaft zu schicken. Erreicht hat mich Euphorisches, Kritisches wie Nachdenkliches, als Kommentar, Erinnerung oder künstlerischer Beitrag, in Form von Texten, Bildern und Tönen. Entstanden ist daraus eine digitale und “wild gefleckte” Rezipienten-Anthologie in vier Teilen (spätere Erweiterung nicht ausgeschlossen).

Mit Beiträgen von: Jochen Arlt, Lars Banhold, Michael Braun, Bert Brune, Karl-Eckhard Carius, Crauss, Daniel Dubbe, Markus Fauser, Brigitte Friedrich, Gunter Geduldig, Dieter M. Gräf, Lütfiye Güzel, Dorothee Joachim/Jens Hagen, Henning John von Freyend, Adrian Kasnitz, Uwe Kolbe, David Krause, Michael Krüger, Axel Kutsch, Stan Lafleur, Linda Pfeiffer, Ulrike Pfeiffer, Sebastian Polmans, Jan Röhnert, Bertram Rutz, Ralf Rainer Rygulla, Amir Shaheen, Enno Stahl, Jo Teh & Fé Kolb, Michael Töteberg, Udo Seinsoth/Norbert Schwontkowski, Jürgen Völkert-Marten und Lars Weylthaar.1Ich übernehme keine Haftung für die Inhalte externer Links, dafür sind ausschließlich die Betreiber der Websites verantwortlich.

Die zahlreichen Rückmeldungen – darunter viele Originalbeiträge – freuen mich umso mehr, als dass in diesen schwierigen Zeiten ein solcher Anlass nicht unbedingt zu den Prioritäten zählt. Andererseits bleibt Brinkmann offenbar weiterhin anregend, durch Qualitäten wie Kreativität, kritischen Geist und Ideenreichtum, die gerade jetzt so wichtig sind. Und wie heißt es einmal in seinem Materialband Erkundungen: „Weitermachen ist wichtig!”.2Siehe zur vielfältigen künstlerischen Rezeption des Autors auch die Vorbemerkung zur Rubrik “Brinkmanns Leser*innen” sowie die ...weiter lesen


TEIL 1 (16.4.): „danke, oder so“. Begegnungen mit Rolf Dieter Brinkmann

Mit Texten, Bildern und Tönen von Jan Volker Röhnert, Daniel Dubbe, Enno Stahl, Dorothee Joachim/Jens Hagen, Axel Kutsch, Crauss, Bertram Rutz, Gunter Geduldig, Udo Seinsoth/Norbert Schwontkowski, Theo Breuer und Lars Banhold zu den Beiträgen

TEIL 2 (18.4.): „#şiirsokakta“. Das Gedicht ist auf der (Engelbert-)Straße
Mit Texten, Bildern und Tönen von Stan Lafleur, Friederike Mayröcker, Jo Teh & Fé Kolb, Linda Pfeiffer, Michael Krüger, Amir Shaheen, Norbert Hummelt, Michael Braun, David Krause und Ulrike Pfeiffer zu den Beiträgen

TEIL 3 (21.4.):  „Cut up!“. Eine Bresche für die ungezügelte Literatur
Mit Texten, Bildern und Tönen von Brigitte Friedrich, Bert Brune, Lars Weylthaar, Eckhard Rhode, Karl-Eckhard Carius, Lütfiye Güzel, Jürgen Ploog, Dieter M. Gräf, Jochen Arlt und Renate Matthaei  zu den Beiträgen

TEIL 4 (23.4.): „The Last One“. Vom Ende zum Anfang und wieder zurück
Mit Texten, Bildern und Tönen von Jürgen Völkert-Marten, Ralf-Rainer Rygulla, Uwe Husslein, Thomas Hornemann, Adrian Kasnitz, Henning John von Freyend, Markus Fauser, Michael Töteberg, Sebastian Polmans, Hartmut Schnell und Uwe Kolbe zu den Beiträgen

 

Einige Texte sind Zitate aus früheren Beiträgen zu meinem Blog. Vielfach verlinke ich zusätzlich auf bereits vorhandene Texte auf diesen Seiten: Interviews, Essays und insbesondere die Antworten auf “Vier Fragen zu Rolf Dieter Brinkmann” (aktuell sind rund 40 Fragebögen online). Auf den Seiten der RDB80-Aktion darf übrigens gerne auch kommentiert werden. Und ich erlaube mir an dieser Stelle noch auf meine eigene Publikation zu Brinkmanns Werk zu verweisen, die ja Ursprung und Anlass des Blogs ist, der nun schon sieben Jahre online ist.

Ob Rolf Dieter Brinkmann sich wohl von uns auf diese Weise zu seinem Achtzigsten hätte gratulieren lassen? Nun, das steht auf einem anderen Blog, pardon Blatt.

Viel Spaß beim Lesen und Entdecken (auch der übrigen Inhalte)!

Herzlich
Roberto Di Bella

PS (2.5.2020):
Siehe zu dieser Aktion auch den ausführlichen Artikel von Frank Olbert: “Wütendes Leben, gewaltsamer Tod”. In: Kölner Stadtanzeiger (2. Mai 2020) → den Artikel lesen (online oder als PDF) sowie die Fotos des thematischen Schaufensters in der Buchhandlung Bittner → zur Bildergalerie

 

Henning John von Freyend: “Rolf Dieter Brinkmann”, 1972, Öl auf Leinwand, 100 x 80 cm ■ Bild-Text-Montage: Ursula Schüssler, unter Verwendung eines Briefzitats aus Rom, Blicke (S. 321) ■ Kunstpostkarte erstellt im Auftrag der Rolf-Dieter-Brinkmann-Gesellschaft (1992 bis 2013)

 

Anmerkungen   [ + ]

1. Ich übernehme keine Haftung für die Inhalte externer Links, dafür sind ausschließlich die Betreiber der Websites verantwortlich.
2. Siehe zur vielfältigen künstlerischen Rezeption des Autors auch die Vorbemerkung zur Rubrik “Brinkmanns Leser*innen” sowie die zahlreichen Hinweise von Theo Breuer in seinem Essay “Flickenteppich. Blicke auf Brinkmann” (23. April 2020).

Ein Kommentar

  1. Pingback:Rolf Dieter Brinkmann zum 80. – Adrian Kasnitz

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